Die BioCity wurde zum UN-Dekade-Projekt erklärt
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Ausstellung

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Die Ausstellung

Der Ausstellungsbereich der BioCity befasst sich mit dem dringendsten Problem der Menschheit im 21. Jahrhundert – dem Kampf gegen den Verlust der Biodiversität auf unserem Planeten. Es werden Probleme angesprochen und Lösungsansätze aufgezeigt, um die Zoobesucher zu animieren, auch selber etwas für den Erhalt der Vielfalt zu tun.
Eine bunte Lichtinstallation an der Decke im Eingangsbereich des Zoos erinnert an die Darstellung eines genetischen Fingerabdruckes und verdeutlicht somit die Einzigartigkeit jeden Lebens. Gleich im Eingangsbereich werden die Besucher von Fröschen begrüßt, die auf die Amphibienkrise hinweisen. Im Zuge der Kampagne „Jahr des Frosches“ (2008) widmete sich der Zoo im Besonderen der Bedrohung und dem Schutz der Amphibien.
Der Begriff Biodiversität bezeichnet die Vielfalt des Lebens auf der Erde. Am häufigsten wird er verwendet, um die Artenvielfalt, also die Anzahl verschiedener Tiere und Pflanzen, zu beschreiben. Sie umfasst aber auch die genetischen Unterschiede zwischen Individuen und Populationen sowie die Vielfalt an Lebensräumen. Diese drei Stufen sind eng miteinander verbunden, wobei die Anzahl verschiedener Lebensräume innerhalb eines Ökosystems immer die Basis für eine hohe Artenvielfalt darstellt.
Auf der Erde existieren zahlreiche Regionen mit einer besonders hohen Biodiversität. Sie werden „Hot Spots“ genannt und liegen oft im Bereich des Äquators, wie beispielsweise die immergrünen Wälder des Amazonasbeckens oder die Hochlagen der tropischen Anden. 50 Prozent aller Pflanzen- und 42 Prozent aller Wirbeltierarten kommen ausschließlich in solchen „Hot Spots“ vor, die lediglich 2,3 Prozent der gesamten Landmasse der Erde ausmachen.